Category Freizeit
Ready for takeoff
Super #2
Kaum aus den Ferien zurück hat am nächsten Montag auch schon der Gleichschirm Grundkurs angefangen. Schon lange sprachen Fabienne und ich darüber und endlich haben wir die Worte in die Tat umgesetzt. Der Kurs bei Happy begann ersten Tag mit der obligaten Einführung und den administrativen Angelegenheiten. Anschliessend wurden die Gleitschirme und Zubehör verteilt, in den Buss verladen und in am Thunersee Richtung Sigriswil gefahren. Während der Fahrt nutzten wir Schüler die Gelegenheit uns besser kennen zu lernen. Sybille aus Interlaken, Andu und Floh aus Bern und Mat aus London waren genau so aufgeregt und begeistert wie Fabienne und ich.
Am Übungshang angekommen wurde erstmal ein bisschen Theorie gelernt und danach versucht, das ganze praktisch umzusetzen. Nach mehreren Übungsläufen durften wir auch schon zuoberst an den Hang und schon ein paar wenige Meter fliegen. Der Tag verging wie im nu und wir konnten es kaum erwarten am nächsten Morgen wieder loszulegen. Am zweiten waren wir nochmals am Übungshang und übten wiederum Starten und Landen, Starten und Landen, Starten und Landen. Happy meinte immer, Starten und Landen ist das wichtigste, das Fliegen da zwischen gehe von selber.
Am dritten Tag war es dann soweit, der erste Höhenflug vom Luegibrüggli. Dabei habe ich gelernt, vor dem Start immer alles selber nochmals zu kontrollieren. Denn so bei der gestaffelten Auslegung wo alle einander geholfen haben, hat mir Mat die rechte Ecke des Schirmes nicht sauber ausgelegt und beim starten habe ich das leider nicht gesehen. Tja so einen Leinenüberwurf kann einem richtig schocken, aber es zeigte mir auch, dass man auch noch so fliegen kann. Bei den folgenden Flügen klappte nach plan. War schon ein kribbeliges Gefühl, vor allem bei der Landung war man froh über die aus dem Funk ertönenden Anforderungen. Nun der Entschluss stand fest, ich werde auf jeden fall weiter machen. Auch die beiden folgenden Tage in der Luft haben daran nichts geändert. Auch Fabienne war vom Fliegen so begeistert, sie konnte kaum noch genug kriegen und wollte am Wochenende auch schon wieder in die Luft.
Dani live@wengen
Still Alive
So nach längerer Abstinenz, kann ich folgendes Resümee über die vergangen vier Monate miteilen:
- Super
- Super
- Super
- Scheisse
- Super
- Super
- Normalität
- Super
Zum Super #1
Ende August bis Mitte September war ich mit Fabienne, Irene und Thomas in Spanien. Die ersten paar Tage verbrachten wir mitten der Altstadt von Madrid. Das Hotel Mario war sicher etwas teurer als ein Backpacker am Rande der City doch dafür konnten wir uns zum Frühstück die Bäuche vollschlagen, in angenehm gekühlten Zimmer schlafen und – da beste von allem – alle Sehenswürdigkeiten zu Fuss erreichen. Waren wir zu faul zum laufen haben wir uns so ein 2 Tages-Billet für den Hopp-in Touri-Buss gegönnt. Die Stadt hat viel zu bieten und bot auch viele Einkaufsmöglichkeiten. Vor allem mein so geliebter Springfield –Laden war so üppig verteilt, dass fast neben Jeder Sehenswürdigkeit auch ein Springfield stand. Museen haben wir aus Prinzip keine besucht. Vor allem die Schlange vor dem Eingang des Prado Museums hat in mir so ein Gefühl von heftiger Übelkeit hervorgerufen. Übel wurde es mir auch bei den Preisen der Spanischen Hauptstadt und habe spontan beschlossen, jedem eine reinzuhauen, der behauptet die Schweiz sei so teuer. Satte 18 Euro hab ich für 3 Biere und ein Cola bezahlt. Das sind umgerechnet $?% ach das will ich lieber gar nicht wissen. Aber trotz diesen Abzockerpreisen und der Hitze hat es sehr viel Spass gemacht in Madrid. Wir haben viel erlebt und viel gesehen in diesen drei Tagen.
Mit dem Mietauto fuhren wir danach an die Costa Blanca in Haus meiner Eltern. Dort genossen wir das Meer, das Pool die warmen Abende und der spanische Flair. Da Irene und Thomas es lieber genossen am Pool zu liegen und einen Schmöker zu lesen, haben wir die Tour de Costa Blanca auf die zweite letzte Woche verschoben wo die beiden bereits wieder zu Hause waren. Wir besuchten Altea, Guadalest, Benidorm den Col de Rates und Valencia. Valencia ist ebenfalls eine sehr schöne Stadt und hat viel zu bieten. Enttäuscht war ich allerdings vom American’s Cup Hafen, der mehr einer Festung glich. Überall war abgesperrt und wagte man doch durch den Zaun zu schielen wurde man entsetzt angesehen. Die Stadt selber war dagegen freundlich gestimmt und war für eine Erkundungstour a la Daniel offen.
Ja diese Ferien habe ich sehr genossen, freute mich aber auch wieder nach Hause zukehren, da dort etwas ganz spezielles auf Fabienne und mich gewartet hat :-)
dani live@bern